Gemeinde Weichselbaum erstellte Dorferneuerungsplan

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 28.12.2018 die Erinnerung unserer Liste "Zukunft St. Martin a.d.Raab"  im Rahmen des Voranschlages für das Jahr 2019 einen "Dorferneuerungsplan" in Auftrag zu geben zugestimmt. Für die Erstellung eines „Bebauungsplans“ und die Erneuerung des „Leitbildes“ wurden jeweils
€ 5.000,00 in den Voranschlag aufgenommen. Diese Mittel dienen der Vorbereitung für die Erstellung dieser Projekte, welche mit Arbeitsgruppen erarbeitet werden sollen – die Umsetzung soll ab 2020 erfolgen.

Die Gemeinde Weichselbaum hat im Vorjahr einen "Dorferneuerungsplan" erstellt. Siehe unter: Dorferneuerungsplan der Gemeinde Weichselbaum

In einem "Dorferneuerungsplan" geht es vor allem darum, den jungen Menschen in der Gemeinde eine Zukunft zu geben, Lebensqualität zu bewahren und Maßnahmen gegen die Abwanderung zu setzen

Projekt Alltagsradverkehr im Bezirk Jennersdorf

Am 6. Februar 2019 wurde das in Planung stehende Radbasisnetz für den Bezirk Jennersdorf  von zwei  Vertretern der Firma Verracon und von Frau DI Christine Zopf-Renner  von der Mobilitätszentrale Burgenland vorgestellt.  Anwesend waren Vertreter der Gemeinden Jennersdorf, St. Martin und Minihof-Liebau sowie VertreterInnen  der Bürgeriniative Radweg (Dr. Josef Ehrne und Mag. Elisabeth Hellmayr).

Die Radstrecke St. Martin – Jennersdorf ist Teil der Hauptradroute im Bezirk. Die Kosten der Errichtung sind zu 60 % durch das Land förderbar (nicht aber etwaige Kosten für Grundablösen).

Ein Radweg entlang der B57 zum Kreisverkehr und entlang der Burgerstraße (Richtung Bahnhof Jennersdorf) ist aus Kostengründen für Grundstücksablösen nicht realisierbar und wäre auch kurzfristig nicht umsetzbar.

Die Wirtschaftsbrücke scheidet als Radweg aus, da der Umweg zu groß ist.

Am schnellsten als Radweg umsetzbar ist die Querung der Raab bei der Furt und - nach Asphaltierung und Adaptierung des bestehenden Wegenetzes - über Boxmark und östlich am Altstoffsammelzentrum vorbei.

Als Brückenlösung wäre eine feste Brücke bei der Furt oder 2 Brücken (über Doiberbach und Raab) neben der B57 und Wegführung am linken Raabufer möglich. Beide Möglichkeiten werden noch geprüft.

Grundsätzlich sehen wir die Bestrebungen im Burgenland, den Alltagsradverkehr aktiv zu fördern und möglichst viele Menschen zum Radfahren zu motivieren als sehr positiv.  Auch wenn die von uns bevorzugte Variante entlang der B57 kurzfristig vermutlich nicht realisiert sein wird, freuen wir uns, dass das Projekt Alltagsradverkehr in unserem Bezirk umgesetzt wird.

Elisabeth Hellmayr, (Initiative Radweg St. Martin a.d.Raab – Jennersdorf)

Blackout-Vorsorge

Ein Blackout ist nur mehr eine Frage des Wann

Für Experten lautet die Frage längst nicht mehr, ob ein solcher mehrtägiger, überregionaler Stromausfall passiert, sondern nur mehr, wann es dazu kommt. Ein Blackout – ein plötzlicher, überregionaler und länger andauernder Strom- und Infrastrukturausfall (durch Witterungsextreme, Erdbeben, Überlastung oder ...) – ist kein gewöhnlicher Stromausfall. Bei diesem Szenario ist ein zeitgleicher Ausfall der Stromversorgung in weiten Teilen Europas zu erwarten. Dieser passiert innerhalb weniger Sekunden und ohne Vorwarnung. Und nicht nur das. Zeitnah fallen auch so gut wie alle anderen stromabhängigen Infrastruktur- und Versorgungsleistungen aus. Beginnend vom Handy, Telefon, Internet, Kassen, Bankomat, Tankstellen, zum Teil auch die Wasserver- und Abwasserentsorgung, Heizungen und noch vieles mehr.

In einem Vortrag vor über 400 interessierten ZuhörerInnen im „Zentrum“ in Feldbach wurden verschiedene Vorbereitungsmaßnahmen vorgestellt. Die Stadt Feldbach beschäftigt sich intenensiv mit dieser Frage und hat die Bevölkerung in Zeitungsberichten und Veranstaltungen auf dieses Ereignis vorbereitet. Siehe unter https://www.feldbach.gv.at/blackout-vorsorge-zeitungsberichte/

Einige einfache Tipps für die persönliche Blackout-Vorsorge:

  • Grundvorrat an Lebensmitteln für zwei Wochen verfügbar halten
  • Wichtige Geräte anschaffen, welche auch ohne Strom funktionieren oder mit Batterien betrieben werden können (Campingkocher, Batterieradio, Taschenlampen, etc.)
  • Bargeld in Münzen und kleinen Scheinen verfügbar haben
  • Wenn notwendig, technische Maßnahmen setzen (Notstromversorgung installieren)
  • Überlegen Sie, was Sie JETZT tun können, um besser und länger mit den Auswirkungen umgehen zu können: Wie würde ich mich verhalten? Was brauche ich? Was braucht meine Familie?

Blackout-Vorsorge

Vor einigen Wochen hörten wir in diversen Medien die Meldung , dass wir knapp an einem Blackout des europäischen Stromnetzes vorbeigeschrammt sind. Fachleute sprechen davon, dass ein solches Blackout in den kommenden fünf Jahren sehr wahrscheinlich ist.  Unter einem Blackout versteht man, einen plötzlichen, überregionalen, sprich weite Teile Europas umfassenden und länger andauernden Strom- und Infrastrukturausfall. Das bedeutet, dass der Strom nicht wie sonst üblich nach einer Unterbrechung von wenigen Minuten oder wenigen Stunden wieder aus der Steckdose kommt. Das hat weitreichende Folgen. Denn im Gegensatz zu einem lokalen Ausfall würden damit auch alle anderen gewohnten Infrastrukturleistungen ausfallen. Nach dem Stromausfall geht binnen Minuten kein Handy, kein Festnetz und auch kein Internet mehr. Damit kommen auch viele andere Leistungen zum Stillstand. Aufzüge bleiben stecken, Ampeln fallen aus. Der Bankomat gibt kein Geld mehr ab, aber auch Kassen funktionieren nicht mehr. Tanken ist nicht mehr möglich. Und so kommt binnen kürzester Zeit unser gewohntes Leben völlig zum Stillstand.

Im Infoabend "Blackout-Vorsorge - geht uns alle an" am Mittwoch, 30. Jänner 2019 um 19 Uhr im "Zentrum" in Feldbach werden einfache Lösungen für die persönliche Vorsorge aufgezeigt.

Wer an der Veranstaltung interessiert ist und eine Mitfahrgelegenheit benötigt, kann sich telefonisch bei mir melden. (0664-5367093)

© 2019 Zukunft Sankt Martin an der Raab. All Rights Reserved. Impressum
Free Joomla! templates by AgeThemes