Sorgezeit und sorgende Gemeinden

Interessanter, tiefsinniger Brief von Prof. Dr. Andreas Heller (hat den Lehrstuhl für Palliative Care und Organisationsethik an der Karl-Franzens-Universität in Graz/Ö inne und befasst sich mit dem Übergang von versorgenden zu sorgenden Gesellschaften).

Corona war und ist ein tiefer Einschnitt in unser individuelles und kollektives Leben. Wir entdecken, wer wir sind. Und wir sehen immer mehr, wie wir nicht leben wollen: isoliert, auf sozialer Distanz, ohne Kontakt, ohne Berührung, ohne Umarmung. Unser individuelles Gesicht soll nicht auf Dauer durch Mundschutzpflicht unkenntlich sein. Wir wollen nicht als Nummer in den Statistiken der Coronaanalyse verschwinden, nicht auf apps „freiwillig“ digital verfolgt werden, unter kontrollierender Dauerbeobachtung stehen, die Zersprengung des Sozialen und unserer Freiheit erleben müssen. Die Corona-Krise war und ist mehr als eine Krise, die bekanntlich einen Anfang und ein Ende hat. Sie ist eine tiefgreifende Transformation unserer Weltgesellschaft.

Über diese tiefgreifende Transformation unserer Weltgesellschaftschreibt Prof. Andreas Heller in seinem Brief von "sorgenden Gemeinde". Sorgende Gemeinde

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