Projekt Alltagsradverkehr im Bezirk Jennersdorf

Am 6. Februar 2019 wurde das in Planung stehende Radbasisnetz für den Bezirk Jennersdorf  von zwei  Vertretern der Firma Verracon und von Frau DI Christine Zopf-Renner  von der Mobilitätszentrale Burgenland vorgestellt.  Anwesend waren Vertreter der Gemeinden Jennersdorf, St. Martin und Minihof-Liebau sowie VertreterInnen  der Bürgeriniative Radweg (Dr. Josef Ehrne und Mag. Elisabeth Hellmayr).

Die Radstrecke St. Martin – Jennersdorf ist Teil der Hauptradroute im Bezirk. Die Kosten der Errichtung sind zu 60 % durch das Land förderbar (nicht aber etwaige Kosten für Grundablösen).

Ein Radweg entlang der B57 zum Kreisverkehr und entlang der Burgerstraße (Richtung Bahnhof Jennersdorf) ist aus Kostengründen für Grundstücksablösen nicht realisierbar und wäre auch kurzfristig nicht umsetzbar.

Die Wirtschaftsbrücke scheidet als Radweg aus, da der Umweg zu groß ist.

Am schnellsten als Radweg umsetzbar ist die Querung der Raab bei der Furt und - nach Asphaltierung und Adaptierung des bestehenden Wegenetzes - über Boxmark und östlich am Altstoffsammelzentrum vorbei.

Als Brückenlösung wäre eine feste Brücke bei der Furt oder 2 Brücken (über Doiberbach und Raab) neben der B57 und Wegführung am linken Raabufer möglich. Beide Möglichkeiten werden noch geprüft.

Grundsätzlich sehen wir die Bestrebungen im Burgenland, den Alltagsradverkehr aktiv zu fördern und möglichst viele Menschen zum Radfahren zu motivieren als sehr positiv.  Auch wenn die von uns bevorzugte Variante entlang der B57 kurzfristig vermutlich nicht realisiert sein wird, freuen wir uns, dass das Projekt Alltagsradverkehr in unserem Bezirk umgesetzt wird.

Elisabeth Hellmayr, (Initiative Radweg St. Martin a.d.Raab – Jennersdorf)

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