St. Martin a.d.Raab 2030 - Dorfentwicklungsleitbild

 

Am 30. September 2020 fand in der Martinihalle das 3. und außerordentliche Kernteamtreffen – Re-Start Workshop zu unserem Dorfentwicklungsleitbild statt.

 Zuerst wurden die in den beide ersten Kernteamtreffen erarbeiteten „Zukunftsthemen“ auf Basis der Covid-19 Erfahrungen besprochen und überarbeitet.  Folgende Themenbereiche wurden besprochen:

  •  Bereich „Soziales“ (Nachbarschaftshilfe neu – Plattform für Ehrenamtliche, Gut und glücklich alt werden, ….)
  • Bereich „Ökologie, Energie, Klima, Mobilität“ (Erste energieautarke Gemeinde im Bezirk Jennersdorf, Ausbau der Mobilität, Ökologie und Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen, …)
  • Bereich „Wirtschaft, Digitalisierung, Tourismus, Landwirtschaft, Arbeit“ (Goldener Boden für Handwerk und Dienstleistungen, Unsere Spezialitäten aus St. Martin, …)
  • Bereich „Ortsbild, kommunale Infrastruktur“ (Unser Ortsbild im Jahr 2030, Marke und Alleinstellungsmerkmal für St. Martin a.d.Raab ….)

 

Erfahrungen aus Covid-19 sind, dass Nachbarschaftshilfe wieder an Bedeutung gewonnen hat. Jugendliche haben für ältere Menschen Besorgungen gemacht. Was Jugendliche in dieser Zeit begonnen haben, könnte sich zu nachhaltig bestehenden Diensten entwickeln.

„Regionalität von Produkten“ hat an Wertschätzung gewonnen.

Homeoffice ist für viele unserer Gemeindebürger zur Realität geworden.

Nach einer sehr konstruktiven Diskussion einigten wir uns, dass die drei Dorfabende auf Grund der in den kommenden Wochen nicht absehbaren Entwicklung der Covid 19 Maßnahmen erst im kommenden Jahr stattfinden werden.

Weiters hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit dem Projekt „VillageOffice“ beschäftigt. Immer mehr MitbürgerInnen arbeiten im Homeoffice und haben oft nicht die geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung. VillageOffice sind Gemeinschaftsbüros, welche z.B. stunden- oder tageweise GemeindebürgerInnen gegen geringer Miete zur Verfügung gestellt werden.

Vorteile von VillageOffice:

Flexibel und in der Nähe des Wohnorts arbeiten. Weniger pendeln, mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbies. Konzentriert in einem professionellen und inspirierenden Umfeld arbeiten, ohne das Arbeits- und Privatleben zu vermischen. Das ist möglich – in den VillageOffice. VillageOffice steigert das Wohlbefinden, entlastet die Verkehrsinfrastruktur, fördert den Austausch von Wissen, Ideen und Netzwerken, stärkt das Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl und kurbelt die lokale Wirtschaft an. 

Faire Kanalbenützungsgebühren

Unser Anliegen „faire Kanalgebenützungsgebühren“  (Siehe Sitzungsprotokoll) kommt durch einen Antrag der ÖVP-Fraktion in Bewegung. Derzeit nimmt die Gemeinde jährlich ca. € 330.000 an Kanalbenützungsgebühren ein. Davon werden ca. € 110.000,-- nach Heiligenkreuz überwiesen. Nachdem der Wesentliche Teil des Kanalnetzes bereits saniert und digitalisiert ist und wir Rücklagen von über € 500.000,-- auf einem Sparbuch haben, sollte der Kanalbenützungsbeitrag im kommenden Jahr reduziert werden. Vorschlag des Bürgermeister war 15% Reduktion für alle  – das sind ungefähr € 50.000,-- wir denken, dass die Gebühr um 20% gesenkt werden kann und der Mehrbetrag von ca. € 65.000 versucht wird,  fair aufzuteilen. Es sollte niemand mehr bezahlen – aber die € 65.000 fair aufgeteilt werden. Derzeit zahlt z.B. wenn zwei Häuser mit 180 m2 Wohnfläche nebeneinander stehen und in einem Haus 2 Personen und im anderen Haus 7 Personen wohnen jeder gleich viel Kanalbenützungsgebühr. Eine Arbeitsgruppe aus allen Fraktionen des Gemeinderates sollte einen Vorschlag erarbeiten, damit die Kanalbenützungsgebühren ein wenig gerechter eingehoben werden. Eine ganz gerechte Lösung bzw. Berechnungsmodell wird es nicht geben, aber wir sollten uns wenigsten diesbezüglich bemühen. Unsere Bürgerliste hat einige Vorschläge, die sich bei ein bisschen guten Willen umsetzten lassen. 

Aussendung Juni 2020 online

Unsere Juni Aussendung 2020 ist bereits in Druck und wird in den kommenden Tagen jeden Haushalt zugestellt. Schwerpunkt der Aussendung ist diesmal der aktuellen "Corona-Krise" gewidmet. Aussendung Juni 2020

Klare Worte zur 5G Technologie

Der Präsident der Österreichischen und Wiener Ärztekammer ao. Univ.Prof. Dr. Thomas Szekeres spricht im Rahmen des Novomatic Forum am 4.11.2019 zum Thema: "Zukunftsinfrastruktur 5G: Vom digitalen Traum zur Wirklichkeit".

Fakt ist, dass 2011 die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) Funkstrahlung aufgrund epidemiologischer Studien über Hirntumoren als möglicherweise krebserregend für den Menschen (Gruppe 2B) eingestuft hat. Seitdem haben zusätzliche Studien die Annahme eines kausalen Zusammenhangs zwischen Mobiltelefonnutzung und Krebs erhärtet.

Führende Wissenschaften kamen zu dem Schluss, dass hochfrequente elektromagnetische Strahlung für den Menschen als eindeutiges Karzinogen (Gruppe 1) einzustufen ist.

Auf Basis der bisherigen Informationen ist durch den Aufbau von 5G mit einer weiteren, und zwar erheblichen, schon derzeit vielerorts zu intensiven Hochfrequenzexposition der Bevölkerung zu rechnen. Riesige Datenmengen mittels Mikrowellentechnik im unmittelbaren Lebensbereich des Menschen zu übertragen, ist aus ärztlicher Sicht als eine Fehlentwicklung zu sehen.

Schauen wir in die Welt hinaus: In Städten wie Brüssel, Genf oder im Silicon Valley wurde 5G wieder gestoppt. Wesentlich dafür waren Sicherheitsbedenken, die potenziellen Gesundheitsgefahren und die Tatsache, dass eine hohe Senderdichte zu erwarten ist. Viele Fragen sind nach wie vor ungeklärt oder werden schlicht und einfach nicht beantwortet: Wie viele Sender sind geplant? Was bewirkt die hohe Senderdichte? Woher kommt der Strom für jeden einzelnen Sender? Ist eine Datensicherheit gegeben?

  • Ich fordere von unseren Politikern daher entsprechend des Prinzips der Vorsorge eine genauere Überprüfung der 5G-Technologie.

Das vollständige Referat ist nachzulesen unter: Referat von Dr. Thomas Szekeres

 

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