"Radfahrer in die Irre geführt"

Die Pressemitteilung des ÖVP Gemeindeparteiobmannes Siegfried Niederer hat einige Reaktionen ausgelöst. Dazu Stellungnahmen von Radfahrerinnen aus St. Martin a.d.Raab: 

„Also ich habe auch von verschiedenen Leuten das Argument gehört, dass die Raabbrücke bei den Feldern für den Radweg genützt werden könnte und das billiger wäre. Dort hat man jetzt einen Schotterweg und kommt direkt auf das Werksgelände von Boxmark. Ich persönlich fahre dort nie, weil er für mich ein Umweg ist. Ich fahre auf der Hauptstraße, nehme den Verkehr in Kauf und bin dann für längere Zeit wieder abgeschreckt.  Unser  Anliegen ist eine sinnvolle Verbindung von St. Martin nach Jennersdorf für Radfahrer. Es kann auch eine andere Variante diskutiert werden. Es fehlt einfach ein Radweg nach Jennesdorf, der relativ direkt sein soll für den AlltagsRADverkehr.  Ich finde, wir brauchen nicht in Gritsch eine neue Brücke, weil es uns um die Anbindung von St. Martin nach Jennersdorf als Bezirkshauptstadt geht. Für den Freizeitradverkehr entlang der Raab wurde schon viel getan."

Eine weitere Stellungnahme einer Radfahrerin: „Von einer neuen Brücke kann nicht die Rede sein! Außerdem geht es darum, auf kürzestem Weg mit dem Rad nach Jennersdorf zu kommen, sei es, um einzukaufen, für Schüler um zur Schule oder ins Freibad zu fahren, zur Post zum Arzt etc., da will man nicht über Neumarkt oder Hohenbrugg fahren!"

Interessant ist, dass auch viele ÖVP Funktionäre, ehemalige ÖVP Vizebürgermeister, ehemalige ÖVP Gemeindevorstandsmitglieder  unter den bereits mehr als 300 Unterschriften sind, welche dieses Anliegen mit anderen Augen sehen als ihr Gemeindeparteiobmann. Uns als Initiatoren geht es um eine sachliche Diskussion. Wir wollen darauf hinweisen, dass es momentan keine vernünftige und direkte Radverbindung zwischen St. Martin und Jennersdorf gibt. Uns geht es um den Alltagsradverkehr und nicht um den Freizeitradverkehr!  Es gehört ein gutes Konzept mit Experten entwickelt, welches umsetzbar und finanzierbar ist und den Alltagsradverkehr fördert.

Pressemitteilung von Siegfried Niederer: https://drive.google.com/file/d/1uRNbC1DToNWihuIMndv24lACzgVB3RUF/view?usp=sharing

Einführung eines gemeindeeigenen Einkaufsgutscheines abgelehnt!

Unser Antrag auf Einführung eines Einkaufsgutscheines in unserer Marktgemeinde wurde von allen anderen Fraktionen im Gemeinderat in der Gemeinderatssitzung am 15. März 2018 abgelehnt.

Zahlreiche UnternehmerInnen befürworteten in einer Besprechung zur Vorbereitung der Raabtalmesse im Mai 2018 die Einführung des vorgestellten Gemeindegutscheines. Auch in anderen Gemeinden (Minihof-Liebau, Heiligenkreuz i.L., Deutsch Kaltenbrunn) stärkt der Einkaufsgutschein die regionale Kaufkraft und Wertschöpfung der gemeindeeigenen Betriebe und sichert zugleich Arbeitsplätze in der Gemeinde selbst.

Wieder einmal wurde für uns aus nicht nachvollziehbaren, oberflächlichen Argumenten ( - dass, seitens des Tourismusverbandes Jennersdorf überlegt wird, einen regionalen Gutschein einzuführen, aber davon würden unsere Betriebe in der Gemeinde nur marginal profitieren, da der überwiegende Teil unserer über 50 UnternehmerInnen Einzelunternehmer sind - ) ein Antrag, der die positive Entwicklung unserer Gemeinde fördern soll, abgewiesen.

Aus unserer Sicht wurde wieder einmal Parteipolitik über Sachpolitik gestellt.

E i n k a u f s g u t s c h e i n

RAABTAL-Messe am 27. Mai 2018 in St. Martin a.d.Raab

In der letzten Besprechung  am 20. Feber 2018 hat die Arbeitsgruppe „Unternehmer“ die RAABTAL-Messe für 27.5.2018 in St. Martin a.d.Raab fixiert. Der Geschäftsführer der Firma Niederer, Erwin Niederer hat dazu ein umfangreiches Konzept vorbereitet,  welches in den kommenden Wochen noch entsprechend konkretisiert wird.

Erwin Niederer meint: "Es liegt jetzt also an den Betrieben, mit einem tollen Messe-Auftritt und besonderem Bemühen, den Besuchern ihr Leistungsangebot nahezubringen und einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Der Einsatz wird sich dann früher oder später, sowohl für die Betriebe, als auch die Gemeinde, lohnen. Mehr Bekanntheit führt zu mehr Kunden. Mehr Kunden bedeuten mehr Umsatz und mehr Ertrag."

Man braucht sich nur das Beispiel vom Steirischen Vulkanland vor die Augen halten. Alle Betriebe die sich dieser "Bewegung" angeschlossen haben, erzielen heute nicht nur mehr Umsatz, viel bedeutender ist die Wert-Steigerung ihrer Produkte durch die gute Vermarktung. Sie erhalten für das gleiche Produkt (Vulkanlandschinken klingt einfach besser..) heute das Doppelte als vor 10 Jahren.

Zum Konzept: RAABTAL-Messe 

Wahl des Jugendgemeinderates - Stellungsnahme von Petra Eischer:

Seit der Überarbeitung der Burgenländischen Gemeindeordnung (November 2017) kann dem/der Bürgermeister/In ein Jugendgemeinderat zu Beratungszwecken zur Seite gestellt werden. Aufgrund meiner Erfahrungen mit Jugendlichen, als Lehramtsstudentin, und als leidenschaftliche Initiatorin des St. Martiner-Kinderferienprogramms „Stay Cool“ im Sommer 2013 habe ich mich zur Wahl des Jugendgemeinderates aufstellen lassen.

Bei der Wahl am 24. November 2017 erhielt ich jedoch nur sieben (!) der insgesamt 21 Stimmen des Gemeinrates und somit wurde Herr Christoph Kahr zum Jugendgemeinderat gewählt.

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, ob man hier objektiv, nach Kompetenzen, Fähigkeiten oder erbrachten Leistungen entschieden hat, oder, ob man sich hier wieder einmal gegen unsere Bürgerliste positionieren wollte. Das Ergebnis stellt für mich eine klare Absage gegen mich und das Kinderferienprogramm „Stay Cool“ dar, das, meiner Meinung nach, mit zahlreichen Anmeldungen sehr gut angenommen wurde.

Daher werde ich heuer nicht die Initiative zur Erstellung eines Kinderferienprogramms ergreifen, sondern gerne mit Rat zur Seite stehen. (Petra Eischer)

Anmerkung: Neben ihrem Lehramtsstudium in Graz besucht Petra Eischer auch einen Diplomstudienlehrgang für Politik und Diplomatie unter der Schirmherrschaft von Kanzler a.D. Dr. Wolfgang Schüssel in Wien. Als Referenten fungieren u.a. Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer, Außenministerin a.D. Benita Ferrero-Waldner, Regierungssprecher Mag. Peter Launsky-Tieffenthal und viele andere namhafte Diplomaten/Innen. Weiters hat Petra Eischer im Rahmen dieses Studiums im Vorjahr am Europäischen Forum in Alpach/Tirol teilgenommen, wo auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker anwesend war. Zu diesem Diplomstudienlehrgang wurden 25 (!) Teilnehmer/Innen aus ganz Österreich ausgewählt. Petra Eischer schaffte die Aufnahmekriterien unter zahlreichen Bewerbern/Innen. –  In unserem Gemeinderat sind anscheinend andere Kriterien bzw. Kompetenzen gefragt! In geheimer Wahl im Gemeinderat lautete das Ergebnis: 14 Stimmen für Christoph Kahr und 7 Stimmen für Petra Eischer. (Ernst Mayer)

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